Deutscher Altherren Supercup Ü32 – 2019 Nordhorn

Ein besonderes Erlebnis

Unsere Alten Herren (AH) holten 2018 den Badischen AH-Pokal gegen den Vertreter des Fußballkreises Sinsheim und qualifizierten sich dadurch erstmals für den Deutschen AH-Supercup Ü32, der dieses Jahr zum 14. Male ausgetragen wurde.

Gastgeber der 40 Teilnehmer aus ganz Deutschland war der VFL Weiße Elf Nordhorn in Niedersachsen, nahe der Grenze zu den Niederlanden.

Im Vorfeld hieß es organisieren und natürlich Zimmer buchen, immerhin wurden zu diesem Event etwa 2000 Gäste oder mehr erwartet. Schon allein das Spieleraufgebot zählte 800 Aktive.

Unsere Spieler und ein Teil der Fans waren in Lingen, östlich von Nordhorn untergebracht, während der andere Teil der Fangemeinde in Denekamp u. Oldenzaal/ Niederlande, etwa 8 bzw. 14km westlich von Nordhorn unterkam. 

Anreise war am Donnerstag, 20.06.19 bzw. Freitag, 21.06.19, mit verschiedenen Fahrzeugen. Insgesamt zählte man 44 Personen, wobei unsere Frauen auch zahlreich vertreten waren.

Beginn des Turniers war am 21.06.19, um 15.00 Uhr, mit der offiziellen Begrüßung. Das Spektakel, das bis ins letzte Detail hervorragend organisiert war, ähnelte einer kleinen Fußball-WM. Eine 84-seitige Broschüre, in der jeder Verein vorgestellt wurde, war aufgelegt worden. Sämtliche Details konnten daraus entnommen werden.

Gespielt wurde immer gleichzeitig auf 6 Sportplätzen, 4 davon auf dem Gelände der VFL Weiße Elf Nordhorn und 2 in der Nähe außerhalb.

Alle Plätze in bestem Zustand, darunter ein Kunstrasenplatz.

Logistisch war alles perfekt, wettermäßig gut bis sehr gut.

Schiedsrichtergespanne leiteten die Spiele und zusätzlich waren pro Spiel 2 Beobachter eingesetzt, die Info’s über Torschützen, Fairness usw. sammelten.

Lediglich der Video-Beweis war vakant, aber auch niemand benötigte ihn. 

Man sah viele Ex-Profis, wie Sehat Salihovic, Zecke Neuendorf, Benjamin Köhler, Daniel Ziebig, um einige zu nennen. Aber auch viele unbekannte Größen, die in ihren Verbänden in Regionalligen, Oberligen und darunter spielten.

Es war schnell klar, dass die Spvgg Söllingen nicht zu den Turnierfavoriten zählen würde. Nach dem Motto dabei sein ist alles wurde um 15.30 Uhr das Unterfangen aus Söllinger Sicht gestartet. Gegner war Pommern Stralsund, dem man nach viel Widerstand nur 0:1 unterlegen war. Da war mehr drin, der einhellige Tenor danach.

Es folgte der VfB Lübeck, ehemals 2. Liga, heuer Regionalliga Nord, dem wir chancenlos 0:6 unterlagen.

Dann das Highlight der SPVGG. Der 3. Gegner hieß Helmstedter SV, Vorjahresfinalist und 1 Stunde zuvor 4:0 Bezwinger des VfB Lübeck. Es geisterten Befürchtungen von zweistellig und Tor zu mauern herum.

Was folgte war eine taktische Meisterleistung. Nach dem 1:1 (Torschütze Thorsten Mall), das ehrlich gesagt Helmstadt schmeichelte, schien Söllingen zum Turnierschreck zu avancieren. Jeder sagte, dass ein Sieg hochverdient gewesen wäre.

Ergo, das letzte Gruppenspiel hatte auf einmal zahlreiche Fans auf unserer Seite. Wir entschieden den Gruppenausgang mit.

Das Spiel gegen Troisdorf am nächsten Morgen entschied ein Sonntagsschuss zu Gunsten des Gegners. So beendeten wir die Vorrunde auf dem letzten Platz.

Es folgte die Trostrunde, in der wir auf die Spvgg Hagen, leider einen Gruppendritten, trafen. Dementsprechend stark war das Hagener Team. Lange wehrte sich unsere AH und TW Sven Bauer konnte sich mehrfach auszeichnen. Der Übermacht mussten wir uns am Ende mit 0:2 geschlagen geben.

So beendeten wir das Turnier auf Platz 38 und der Erkenntnis dabei sein war alles.

Doch es sollte ein weiteres Highlight folgen. Alle Teilnehmer samt Anhang trafen sich Abends in einem Riesenzelt mit nahezu 1500 Plätzen zur Siegerehrung.

Partystimmung war angesagt. DJ und Live-Band heizten gewaltig und stimmungsvoll ein.

Lediglich das Siegerteam aus Berlin-Spandau sorgte noch für negative Schlagzeilen, als sie ihren Finalgegner Condor Hamburg wohl gedankenlos durch einen provokanten Song demütigten. Unter gellendem Pfeifkonzert aller Anwesenden musste der Veranstalter eingreifen, um die Gemüter wieder zu beruhigen.

Der insgesamt sehr guten Stimmung tat dieser Fauxpas jedoch keinen Abbruch.

Am folgenden Tag war wieder Rückreise auf dem Plan.

Gegen Abend waren alle Mitreisenden wohl behalten mit der einhelligen Erkenntnis zurück, einfach scheeee war dieses grandiose Erlebnis.    

 

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