Berichte vs. Berghausen u. Stupferich

Spvgg Söllingen 1 - FC Vikt. Berghausen 1  2:1 (0:1)

Trotz widriger äußerer Bedingungen und schwerem Geläuf fanden sich zahlreiche Zuschauer zum „Derby“ gegen die Viktoria ein.
Die Gäste, zuletzt arg gebeutelt, begannen forsch und erspielten sich in der 1. Hälfte leichte Vorteile.
Den ersten vielversprechenden Angriff hatte jedoch die Spvgg, als Domenico Forej einen genialen Pass in den Lauf von Pablo v. Schnitzler spielte, dieser jedoch sich im entscheidenden Moment das Spielgerät zu weit vorlegte (7. Min.).
Dann schlugen die Gäste eiskalt zu. Nico Wenz kollidierte im eigenen Strafraum wohl unbeabsichtigt mit seinem Gegenspieler, was der Schiedsrichter vertretbar mit Foulelfmeter ahndete. Konrad verwandelte sicher zur 0:1 Führung in der 16. Minute.
In der 26. Minute wieder ein gelungener Angriff der Spvgg als Pablo auf der linken Seite Elvis Bujdo in Szene setzte und dieser scharf vor das Tor zu Rouven Kußmaul spielen wollte. Der aufmerksame und sehr sichere TW „Reiche“ war allerdings auf der Hut und griff das Leder ab.
In der 30. Minute leistete sich der Schiedsrichter zwei krasse Fehler, als er zwei Foulspiele für Söllingen nicht ahndete, dafür aber bei den fälligen und berechtigten Protesten auf Freistoß für den FC kurz vor dem Söllinger Strafraum entschied.
Zum Glück brachte dieser nichts ein.
In der 39. Minute musste dann Leon Kayser auf der eigenen Torlinie für seinen umspielten TW Jochen Loidl per Kopf den zweiten Treffer der Gäste verhindern.
Nach der verdienten Pausenführung für den FC kam Söllingen motivierter aus der Kabine und brannte im 2. Abschnitt eine Angriffswelle ab.
Es war nur noch eine Frage der Zeit, wann der Ausgleich fallen würde.
In der 52. Minute konnte „Reiche“ einen Schuss aus kurzer Distanz von Pablo abwehren, ehe er sich in der 58. Minute geschlagen geben musste.
Eine Ecke von R. Kußmaul köpfte der aufgerückte L. Kayser so ziemlich unbedrängt aus 5 Meter in die FC-Maschen zum inzwischen verdienten 1:1.
Berghausen hatte nur noch wenig entgegenzusetzen, J. Loidl im Söllinger Tor blieb fast beschäftigungslos.
In der 66. Minute brannte es erneut lichterloh im FC-Strafraum, als gleich zweimal der Ball entlang der Torlinie hin und her gespielt wurde, doch das entscheidende „Vollstrecker-Bein“ fehlte.
Erlösend wirkte dann der 2:1 Führungstreffer in der 75. Minute durch E. Bujdo, der am langen Pfosten lauernd die weite Flanke von Pablo ins kurze Eck einnickte.
Es folgten weitere Möglichkeiten, um den Puls der Heimfans zu beruhigen. Es blieb bis zum Ende beim insgesamt auf Grund der 2. Halbzeit verdienten Heimsieg, da die Gäste in Halbzeit 2 eher saft- und kraftlos wirkten.

Fazit: Ein interessantes Derby mit 2 verschiedenen Halbzeiten.

Kader: J. Loidl, J. Zilly, N. Müller, L. Kayser, N. Wenz (46‘ N. Girrbach), B. Weise, M. Held, D. Forej (82‘ A. Puma), E. Bujdo (87‘ N. Moser), P. v. Schnitzler (90‘ P. Cieslak), V. Dajaku

 

Spvgg Söllingen 2 - SG Stupferich 2 3:1 (3:1)

Nach dem Vorrundendebakel in Stupferich rieben sich wohl alle Anwesenden die Augen, als unsere Zweite einen Traumstart auf das Spielfeld legte.
Innerhalb 10 Minuten führte man 3:0 und verkehrte Welt war angesagt.
Marco Puma eröffnete den Torreigen nach wenigen Sekunden zum 1:0.
In der 6. Minute erhöhte Mo Hassan mit einem strammen Schuss ins lange Eck auf 2:0.
Als Giuseppe Tuzzolino im Strafraum umgerissen wurde und Elfmeter die Entscheidung war, verwandelte Marco Scheidt sicher zum 3:0.
Und es hätte gerade so weitergehen können. Denn sowohl M. Hassan, als auch Ralf Katz per Kopf hätten das Ergebnis weiter in die Höhe schrauben können, wenn nicht gar müssen.
Hinzu kam noch, dass ein glasklarer Foulelfmeter an M. Hassan verweigert wurde. Ja die Gäste hätten heuer ihrerseits ein Debakel erleben können und sich dabei nicht einmal beklagen müssen.
So viel dann der 3:1 Anschlusstreffer kurz vor dem Wechsel wie aus heiterem Himmel.
Im 2. Abschnitt änderte sich nicht viel. Die SG blieb weiter blass und Söllingen beschränkte sich auf das Notwendigste.

Fazit: Geglückte Revanche und ein würdiger Abschluss einer bärenstarken Vorrunde.

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