Berichte vs. Malsch u. Schöllbronn

Spvgg Söllingen 1  -  FV Malsch 1     2:0  (1:0)

Gegen die gut platzierten Gäste gingen unsere Mannen keineswegs als Favorit ins Rennen.

Dafür begann sie nach 2 Minuten mit einem Paukenschlag. Der in die Mannschaft zurückgekehrte Rouven Kußmaul zirkelte einen Freistoß von der rechten Seite punktgenau auf den einlaufenden und wieder einmal überragenden Michael Held, der das Spielgerät per Kopf zur 1:0 Führung in die Malscher Maschen wuchtete.

Die Gäste schüttelten sich und zogen in der Folge ein schnelles und reiferes Spiel auf, ohne allerdings groß Gefahr zu verbreiten. Unsere Innenverteidigung um Leon Kayser und Daniel Gerber vereint mit TW Jochen Loidl ließen so gut wie nichts anbrennen.

Im Gegenteil. L. Kayser verfehlte auf der Gegenseite nach einer Ecke von Kevin Koch äußerst knapp das Gästetor.

Nach einem Fehler in der Malscher Deckung kam R. Kußmaul aus 18 Meter zum Abschluss, doch zischte der Ball ebenfalls knapp vom Tor vorbei.

Nach einer etwas undurchsichtigen Situation zückte der Unparteiische plötzlich rot für den Gästespieler Surawicz (36. Min.). Im Nachgang stellte sich heraus, dass er unschöne Worte gegen den Referee fand.

Alessio Puma kam kurz vor dem Wechsel noch zum Abschluss, obwohl ein Zuspiel auf R. Kußmaul die bessere Wahl gewesen wäre.

Zuvor spielte sich noch Kapitän Nicolai Girrbach per Doppelpass mit R. Kußmaul in den gegnerischen Strafraum. Hier war es gerade umgekehrt N. Girrbach hätte besser aus 6 Meter abgeschlossen als nochmals aufzulegen.

Die Pausenführung war, wie in den letzten Begegnungen, hoch verdient.

Wie diese jedoch endeten war allen bekannt.

Und es ging weiter in Richtung Malscher Heiligtum. Einen Freistoß (55. Min.) von R. Kußmaul erreichte Elvis Bujdo am langen Pfosten einen Schritt zu spät, um einschieben zu können.

Schock in der 60. Minute, als R. Kußmaul ebenfalls „rot“ bekam. Auch hier lagen ungehobelte Worte vor, die jedoch dem Gegenspieler galten, der zuvor äußerst grenzwertig gegen R. K. eingestiegen war und/aber „nur“ gelb bekam. 

So schien sich der Söllinger Anhang auf eine weitere Zitterpartie einstellen zu müssen. Aber dann kam „Pfutsch“, namentlich Nico Wenz, und zimmerte aus 18 Meter den Ball ins „Herz“ der Gäste zum vielumjubelten, allerdings nicht unhaltbaren, 2:0.

Auf der Gegenseite zeigte TW J. Loidl, dass er auch noch anwesend war und meisterte binnen kurzer Zeit zwei gefährliche Abschlüsse, einmal per Hand- und einmal per Fußabwehr.

Auf der Gegenseite scheiterte noch zweimal Pablo v. Schnitzler, einmal aus 11 Meter am Malscher Keeper, der seinen Fehler zum 2:0 korrigierte und einmal an sich selbst, als ihm kurz vor dem Tor der Ball versprang.       

Fazit: Eine starke kämpferische Mannschaftsleistung wurde endlich belohnt.     

Kader: J. Loidl, N. Girrbach, L. Kayser, D. Gerber, N. Wenz (82‘ M. Nekolla), M. Held, E. Bujdo (64‘ T. Reichenbacher – 87‘ T. Thielert), K. Koch (50‘ Ph. Maier) R. Kußmaul, P. v. Schnitzler, A. Puma, B. Weise, M. Poth

Spvgg Söllingen 2  -  TSV Schöllbronn 2    5:1   (2:0)

Der „Chef“ persönlich, Spielertrainer Ralf Katz, eröffnete den Torreigen zur 1:0 Führung in der 20. Minute. Vorausgegangen war ein 20-Meter-Torpedo von Florian Taller an das Torkreuz, den Rückpraller verwertete „Ralle“ souverän.

Obwohl Ivo Fückel und Arne Stein im Mittelfeld ersetzt werden mussten, bestimmte unsere Zweite über die gesamte Spielzeit das Programm.

Nur mit der Chancenverwertung haderte man sehr oft. Marco Puma allein hätte sein Torkonto locker um 3-4 Treffer aufpolieren können.

Mo Hassan erzielte nach einem groben Schnitzer des TSV-Keepers das 2:0, noch vor dem Wechsel.

Nach der Pause schien Bruder Leichtsinn Einzug zu halten, als man einen völlig unnötigen Foulelfmeter produzierte und den Gast kurz ein Morgenlüftchen schnuppern ließ.

Nach zahlreich ausgelassenen Möglichkeiten, was dem Zuschauer schon leicht die Haare raufte, schaffte Fabian Wenz den erneuten und erlösenden 2-Tore-Vorsprung, nachdem er von M. Puma klug bedient wurde.

Harun Akca erhöhte kurz danach nach schöner Einzelleistung auf 4:1 und M. Hassan verwertete in den Schlussminuten eine gefühlvolle Hereingabe von M. Puma per Kopf zum hochverdienten 5:1 Endstand.

Fazit: Die Serie auf heimischem Terrain (17 Spiele ohne Niederlage) hat weiter Bestand, was die Rückeroberung der Tabellenspitze bedeutete.    

Unsere Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen finden Sie unter den Datenschutzinformationen