FC Radolfzell AH - Spvgg Söllingen AH

FC Radolfzell AH   -   Spvgg Söllingen AH               5:2

Nach der 3:4 Heimspielniederlage fuhren unsere „Alte Herren“ nicht ganz chancenlos an den Bodensee, zum finalen Spiel um den Einzug in die Endrunde der Deutschen AH-Meisterschaft Ü32 2020 in Neuenburg/Südbaden.

Dies sollte sich auch anfangs bewahrheiten. Die Begegnung, die nach dem Verbandsliga-Spiel des FC Radolfzell – SC Pfullendorf vor einer stattlichen Kulisse stattfand, war über die gesamte 1. Halbzeit ziemlich ausgeglichen.

Patrick Flock brachte unsere AH sogar nach 15 Minuten 0:1 in Führung. Spätestens als Andy Urich kurz darauf das vermeintliche 0:2 erzielte, schienen beim Gastgeber die Alarmglocken zu schrillen. Leider fand der Treffer wegen angeblichem Foul keine Anerkennung, auch zur Verwunderung der Radolfzeller, denen kurz davor ein Elfmeter verwehrt wurde, Konzessionsentscheidung!

Praktisch mit dem Pausenpfiff fiel der 1:1 Ausgleich, durch einen platzierten Flachschuss.

Damit wohl überhaupt nichts anbrennt schickten die Gastgeber zu Beginn von Halbzeit 2 ihren Kapitän der Verbandsligamannschaft aufs Feld, der mächtig Betrieb machte und einfach nicht zu stoppen war.

Binnen weniger Minuten war das Spiel entschieden, da der FCR schnell auf 4:1 davonzog.

Am Ende stand ein 5:2 zu Buche, P. Flock verwandelte noch einen Foulelfmeter, und die Erkenntnis, dass ohne die Hilfe aus der „höheren“ Klasse es sicher spannender abgelaufen wäre.

Selbstverständlich werden von Söllinger Seite die Regularien auf den Prüfstand gestellt. Die Hoffnung stirbt zuletzt.   

Deutscher Altherren Supercup Ü32 – 2019 Nordhorn

Ein besonderes Erlebnis

Unsere Alten Herren (AH) holten 2018 den Badischen AH-Pokal gegen den Vertreter des Fußballkreises Sinsheim und qualifizierten sich dadurch erstmals für den Deutschen AH-Supercup Ü32, der dieses Jahr zum 14. Male ausgetragen wurde.

Gastgeber der 40 Teilnehmer aus ganz Deutschland war der VFL Weiße Elf Nordhorn in Niedersachsen, nahe der Grenze zu den Niederlanden.

Im Vorfeld hieß es organisieren und natürlich Zimmer buchen, immerhin wurden zu diesem Event etwa 2000 Gäste oder mehr erwartet. Schon allein das Spieleraufgebot zählte 800 Aktive.

Unsere Spieler und ein Teil der Fans waren in Lingen, östlich von Nordhorn untergebracht, während der andere Teil der Fangemeinde in Denekamp u. Oldenzaal/ Niederlande, etwa 8 bzw. 14km westlich von Nordhorn unterkam. 

Anreise war am Donnerstag, 20.06.19 bzw. Freitag, 21.06.19, mit verschiedenen Fahrzeugen. Insgesamt zählte man 44 Personen, wobei unsere Frauen auch zahlreich vertreten waren.

Beginn des Turniers war am 21.06.19, um 15.00 Uhr, mit der offiziellen Begrüßung. Das Spektakel, das bis ins letzte Detail hervorragend organisiert war, ähnelte einer kleinen Fußball-WM. Eine 84-seitige Broschüre, in der jeder Verein vorgestellt wurde, war aufgelegt worden. Sämtliche Details konnten daraus entnommen werden.

Gespielt wurde immer gleichzeitig auf 6 Sportplätzen, 4 davon auf dem Gelände der VFL Weiße Elf Nordhorn und 2 in der Nähe außerhalb.

Alle Plätze in bestem Zustand, darunter ein Kunstrasenplatz.

Logistisch war alles perfekt, wettermäßig gut bis sehr gut.

Schiedsrichtergespanne leiteten die Spiele und zusätzlich waren pro Spiel 2 Beobachter eingesetzt, die Info’s über Torschützen, Fairness usw. sammelten.

Lediglich der Video-Beweis war vakant, aber auch niemand benötigte ihn. 

Man sah viele Ex-Profis, wie Sehat Salihovic, Zecke Neuendorf, Benjamin Köhler, Daniel Ziebig, um einige zu nennen. Aber auch viele unbekannte Größen, die in ihren Verbänden in Regionalligen, Oberligen und darunter spielten.

Es war schnell klar, dass die Spvgg Söllingen nicht zu den Turnierfavoriten zählen würde. Nach dem Motto dabei sein ist alles wurde um 15.30 Uhr das Unterfangen aus Söllinger Sicht gestartet. Gegner war Pommern Stralsund, dem man nach viel Widerstand nur 0:1 unterlegen war. Da war mehr drin, der einhellige Tenor danach.

Es folgte der VfB Lübeck, ehemals 2. Liga, heuer Regionalliga Nord, dem wir chancenlos 0:6 unterlagen.

Dann das Highlight der SPVGG. Der 3. Gegner hieß Helmstedter SV, Vorjahresfinalist und 1 Stunde zuvor 4:0 Bezwinger des VfB Lübeck. Es geisterten Befürchtungen von zweistellig und Tor zu mauern herum.

Was folgte war eine taktische Meisterleistung. Nach dem 1:1 (Torschütze Thorsten Mall), das ehrlich gesagt Helmstadt schmeichelte, schien Söllingen zum Turnierschreck zu avancieren. Jeder sagte, dass ein Sieg hochverdient gewesen wäre.

Ergo, das letzte Gruppenspiel hatte auf einmal zahlreiche Fans auf unserer Seite. Wir entschieden den Gruppenausgang mit.

Das Spiel gegen Troisdorf am nächsten Morgen entschied ein Sonntagsschuss zu Gunsten des Gegners. So beendeten wir die Vorrunde auf dem letzten Platz.

Es folgte die Trostrunde, in der wir auf die Spvgg Hagen, leider einen Gruppendritten, trafen. Dementsprechend stark war das Hagener Team. Lange wehrte sich unsere AH und TW Sven Bauer konnte sich mehrfach auszeichnen. Der Übermacht mussten wir uns am Ende mit 0:2 geschlagen geben.

So beendeten wir das Turnier auf Platz 38 und der Erkenntnis dabei sein war alles.

Doch es sollte ein weiteres Highlight folgen. Alle Teilnehmer samt Anhang trafen sich Abends in einem Riesenzelt mit nahezu 1500 Plätzen zur Siegerehrung.

Partystimmung war angesagt. DJ und Live-Band heizten gewaltig und stimmungsvoll ein.

Lediglich das Siegerteam aus Berlin-Spandau sorgte noch für negative Schlagzeilen, als sie ihren Finalgegner Condor Hamburg wohl gedankenlos durch einen provokanten Song demütigten. Unter gellendem Pfeifkonzert aller Anwesenden musste der Veranstalter eingreifen, um die Gemüter wieder zu beruhigen.

Der insgesamt sehr guten Stimmung tat dieser Fauxpas jedoch keinen Abbruch.

Am folgenden Tag war wieder Rückreise auf dem Plan.

Gegen Abend waren alle Mitreisenden wohl behalten mit der einhelligen Erkenntnis zurück, einfach scheeee war dieses grandiose Erlebnis.    

 

AH Ausflug Schoppernau 2017

Bericht vom Ausflug unserer AH

TAG 1
Am 21.07.2017, in aller Herrgottsfrüh, war Start zu einer Premiere. Nach 30 Jahren „Höfen“ war wurde ein neuer „Wanderstern“ geboren. Schoppernau, ein sehr idyllischer Flecken im Bregenzer Wald.
2 Motorradfahrer konnten es nicht abwarten und fuhren bereits einen Tag früher los.
Alles war hervorragend von Klaus-Peter Sorg organisiert, sogar das Wetter hielt tatsächlich 2 ½  Tage durch. Nur der Organisator selbst konnte leider nicht an allen „Highligts“ seiner Tour teilnehmen. Winzige Organismen spielten ihm einen üblen Streich. Inzwischen hat er alles überstanden und er plant schon für 2018, natürlich wird es nach einhelliger Meinung wieder dorthin gehen.
Doch jetzt zur schönen Seite des Ausfluges.
Nach einem kurzen Zwischenstopp an der Autobahnraststätte wurde gegen 09.30 Uhr das Ziel Schoppernau erreicht. Noch geschwind Klamottenwechsel und hinauf gings mit der Seilbahn rauf zur Bergstation Diedamskopf  auf 2020 Höhenmeter. Nach 2-3 Stunden Höhenwanderung mit und ohne Gipfel traf man sich im Neuhornbach-Haus zum „Stärken“. Interessant war, dass dort für den Song „die immer lacht“ gerade ein neues Video gedreht wurde.
Beim Abstieg glühte so manches Schienbein/Knie. Der AH-Präsident musste gar mit „zweirädriger“ nicht ganz legaler Hilfe zum Hotel jongliert werden. 
Sein Lächeln kehrte aber im Wellness-Bereich alsbald zurück. Spätestens beim Abenddinner war alles wieder happy.
Zur Nacht und Ausklang lud Byker „Reitsche“ zur Gin-Tonic Probe, die allen mundete und so manche Zunge lockerte.

Tag 2 
Nach dem Frühstück traf man sich zur Abfahrt mit dem Bus nach Mellau, von wo aus es mit der Bergbahn auf ca. 1350m Höhe ging.
Danach folgte die Wandung zur „Edelweiß-Hütte“, wahrlich Edel was dort alles geboten wurde.
Der größere Tross, angeführt vom unbändigen Zille-Ginda  nahm unterwegs noch den Kanisfluh-Gipfel (2050m) mit. Als Belohnung bekamen wir Steinböcke aus der Nahdistanz zu Gesicht. Getoppt wurde dies nur noch anschließend von den Aussichten bei der Edelweiß-Hütte. 
Danach ging es nur noch bergab, leider auch für unseren Reiseleiter KP (oben schon erwähnt).
Kurz bevor so manchem fast das Knie aus den Scharnieren sprang, wurde die ebene auf ca. 850m erreicht und dann noch der Endspurt vollends zur Pension, insgesamt über 25 Kilometer Wegstrecke – Chapeau !
Am Abend folgte der Besuch in der Ur-Alp, einem netten Speisetempel, auch wieder mit sehr guten Aussichten und so mancher Gast wurde „einsichtig“.
Anschließend ging es zum Feuerwehrfest zurück nach Schoppernau, wo wir noch schöne Stunden verbrachten.
Das Highlight des Abends war zweifellos der „Trikottausch“ des heimischen Feuerwehrkommandanten mit unserem Andi B., bei Blitz, Donner und Starkregen im Festzelt.  

Mit der Erkenntnis – bis zum nächsten Jahr – ging es am nächsten Tag wieder heim, ohne unseren Reiseleiter Klaus-Peter zu vergessen, der sich allmählich wieder erholte.

 

Die einzelenen Bilder gibts hier! 

AH - Kanada 2014

Kanada 2014 (oder ....auf der Suche nach dem Winter)

Im vergangenen Dezember entschlossen wir uns (Ralf und Ralf, Willi und Klaus) mal wieder nach 6 Jahren zu einem Trip über den großen Teich, um eventuell doch noch den Winter zu spüren, der in dieser Periode völlig von Deutschland fern blieb. 

Am 17.02.2014, zeitig um 06.00 Uhr, starteten wir mit der Stadtbahn, Linie S5, in Richtung Hauptbahnhof Karlsruhe, um mit dem ICE weiter zum Frankfurter Flughafen zu gelangen. Kurz nach 08.00 Uhr sind wir dort auch eingetroffen.
Nach dem Check-in bei Air Canada hob unser Vogel (Airbus 380) fast pünktlich um 10.50 Uhr in Frankfurt vom deutschen Boden ab.
9 Stunden und 40 Minuten Flug lagen vor bzw. bald hinter uns. Gegen 12.30 Uhr Ortszeit erfolgte die Landung in Calgary im Bundesstaat Alberta am Rande östlich der Rocky Mountains. Schon die Temperaturen ließen darauf schließen, dass ab sofort Regen nicht mehr in Frage kam.
Mit dem Mietwagen lenkte uns  Ralf mit V. nach Banff, ca. 130 km westlich von Calgary, am Einstieg in die zauberhafte Bergwelt der Rockys.
Gleich wurden wir mit einem Verkehrsschild konfrontiert, das in Europa seines gleichen sucht. „Wildcrossing" (Wildwechsel), darauf abgebildet ein Elch, ein Grizzly und ein Wolf.
Nach dem Bezug unserer „Aspen Lodge" mit 2 geräumigen Doppelzimmern wurde auch sofort das Ski-Equipment ausgeliehen. Noch ein Kurzbesuch im Irish-Pub und dem Genuss eines Burgers mit einem Canadian Bier, dann folgte der körperliche Zusammenbruch in Folge extremer Müdigkeit. In Deutschland wäre es inzwischen 04.30 Uhr gewesen.

Weiterlesen: AH - Kanada 2014

Alte Herren im neuen Outfit

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2. Platz beim Turnier in Langensteinbach

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Turniersieger in Mühlburg

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